„Ich hab dich zuerst im Rauch gesehen.
Alles andere erst, als er sich legte.“
Atemschutzausbildung bei der Feuerwehr. Eine Halle, geflutet mit künstlichem Rauch, in der man die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Irgendwo da drin war er. Eine Silhouette, ein Atemzug, ein Name auf einem Helm.
Kennengelernt haben wir uns da noch nicht. Nur gesehen. Und in so einem Moment sieht man ja nichts Echtes: keine Macken, keine Angst, kein Lachen. Nur Umrisse.
„Im Rauch der Flammen“ handelt von dem, was danach kam. Von den Wochen, in denen sich der Rauch gelegt hat und aus einer Silhouette ein Mensch wurde — mit allem, was dazugehört.
AGT — Atemschutzgeräteträger. Die Ausbildung, bei der Einsatzkräfte lernen, sich in dichtem Rauch zurechtzufinden. Da fängt die Geschichte an.



